ITIL Foundation (Version 5)
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199 Prüfungsfragen 47 Fachbegriffe 43 Themenelemente Syllabus-Landkarte

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Wichtige Modelle & Merkhilfen

🧭 7 Leitprinzipien

Guiding Principles — gelten für jede Situation

1
Fokus auf Wert — Alles am Wert für Stakeholder ausrichten
2
Dort anfangen, wo man steht — Bestehendes nutzen statt bei null zu beginnen
3
Iterativ mit Feedback — Kleine Schritte, regelmäßiges Feedback
4
Zusammenarbeit & Sichtbarkeit — Beteiligte einbinden, Arbeit sichtbar machen
5
Ganzheitlich denken — Das Gesamtsystem betrachten
6
Einfach & praktikabel — Unnötige Komplexität vermeiden
7
Optimieren & automatisieren — Erst optimieren, dann automatisieren
Merkhilfe: erst verstehen, dann verbessern, dann erst automatisieren.
🧱 Die 4 Dimensionen

Ganzheitliche Sicht auf Produkt- und Servicemanagement

1
Organisationen und Menschen — Struktur, Rollen, Kultur, Kompetenzen
2
Informationen und Technologie — Wissen, Daten, eingesetzte Technik
3
Partner und Lieferanten — Externe Beziehungen und Sourcing
4
Wertströme und Prozesse — Wie Aktivitäten zusammenwirken
Externe Einflüsse auf alle vier: PESTLE (politisch, wirtschaftlich, sozial, technologisch, rechtlich, ökologisch).
🔄 Produkt- & Servicelebenszyklus

8 Stufen, iterativ und nicht-linear genutzt

1
Discover — Bedarf und Chancen erkennen
2
Design — Lösung konzipieren
3
Acquire — Beschaffen
4
Build — Selbst entwickeln
5
Transition — Übergang in den Betrieb
6
Operate — Laufender Betrieb
7
Deliver — Bereitstellung an Nutzer:innen
8
Support — Unterstützung bei Problemen
Nicht streng sequenziell — Stufen werden je nach Bedarf wiederholt oder übersprungen.
💎 ITIL Value System

Komponenten im Zusammenspiel

1
Governance — Evaluate, Direct, Monitor
2
Guiding Principles — Die 7 Leitprinzipien
3
Practices — Organisierte Ressourcen zur Zielerreichung
4
Wertströme — Ende-zu-Ende-Abläufe zur Wertschöpfung
5
Continual Improvement — Durchgängiges Verbesserungsprinzip
Größter Prüfungsblock: 40% aller Fragen (16 von 40 Punkten).
🌍 PESTLE

Externe Einflussfaktoren auf alle 4 Dimensionen

1
Politisch — Gesetzgebung, Regierungspolitik
2
Wirtschaftlich — Konjunktur, Budgets, Märkte
3
Sozial — Werte, Demografie, Erwartungen
4
Technologisch — Neue Technologien, Innovation
5
Rechtlich — Gesetze, Regulierung, Compliance
6
Ökologisch — Umwelt, Nachhaltigkeit

Syllabus-Landkarte

43 Themenelemente über 7 Bereiche. Klicke auf ein Element für eine Lernhilfe.

📖 Wichtige ITIL-Begriffe (6)
ITIL-Grundbegriffe und Definitionen
Basisvokabular: Service, Produkt, Wert, Outcome, Nutzen
Servicequalität und Service Level Agreements (SLA)
Wie Leistungsversprechen vereinbart und gemessen werden
Utility, Warranty, User Experience, Nachhaltigkeit
Nutzen vs. Zusicherung, Erlebnisqualität, ESG-Bezug
Produkte, Services, Serviceangebote
Abgrenzung der drei Grundbegriffe
Servicekonsument, Service Provider, Sponsor, Kundschaft, Anwender:innen
Die Rollen im Wertschöpfungsnetzwerk
Management digitaler Produkte und Services
Was sich gegenüber klassischem IT-Servicemanagement ändert
🧭 Die 4 Dimensionen (4)
Organisationen und Menschen
Strukturen, Rollen, Kultur, Kompetenzen
Partner und Lieferanten
Beziehungen zu externen Organisationen
Informationen und Technologie
Wissen, Daten, eingesetzte Technologien
Wertströme und Prozesse
Wie Aktivitäten zusammen Wert erzeugen
🔄 Produkt- & Servicelebenszyklus (8)
Discover
Bedarf und Marktchancen erkennen
Design
Lösung konzipieren
Acquire und Build
Beschaffen bzw. selbst entwickeln
Transition
Übergang in den Produktivbetrieb
Operate
Laufender Betrieb
Deliver und Support
Bereitstellung und Unterstützung der Nutzer:innen
Iterative und nicht-lineare Nutzung des Lebenszyklus
Kein starrer Wasserfall — Stufen werden je nach Bedarf wiederholt/übersprungen
Wertschöpfung im Produkt- und Servicelebenszyklus
Wo in welcher Stufe Wert entsteht
💎 ITIL Value System (11)
Komponenten des ITIL Value Systems
Governance, Wertschöpfungskette, Practices, Grundprinzipien, Continual Improvement im Zusammenspiel
ITIL Grundprinzipien
7 Leitprinzipien, u.a. Fokus auf Wert, dort anfangen wo man steht, iterativ vorgehen
Governance
Steuerung und Kontrolle auf Organisationsebene
Wertschöpfungskette und Betriebsmodell
Wie Aktivitäten organisationsweit ineinandergreifen
Management-Practices und Practice-Leitfäden
Organisierte Ressourcen zur Zielerreichung
Continual Improvement
Kontinuierliche Verbesserung als durchgängiges Prinzip
Ganzheitlicher Ansatz und externe Einflussfaktoren
PESTLE-artige Betrachtung des Umfelds
Wertorientierung, Zusammenarbeit und Optimierung
Kernhaltungen hinter den Grundprinzipien
Servicebetrieb, Releases und Problemmanagement
Operative Kernthemen im Value System verankert
Messgrößen und Critical Success Factors (CSF)
Erfolg sichtbar und steuerbar machen
Projektmanagement im Produkt- und Servicelebenszyklus
Wo klassisches PM in ITIL andockt
🔀 Wertströme (4)
Wertstromidentifizierung, -abbildung und -management
Value Stream Mapping als Werkzeug
Hauptwertströme
Die zentralen, wertschöpfenden Abläufe
Unterstützende Wertströme
Ströme, die die Hauptwertströme ermöglichen
Wertstromdarstellung
Visualisierung und Lesart eines Wertstroms
🤖 ITIL und KI (5)
Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Reife
Reifegradmodell für den KI-Einsatz in Organisationen
Generative KI (GenAI)
Inhaltserzeugende KI-Systeme im Servicekontext
Agentic KI
Autonom handelnde KI-Agenten
KI im Produkt- und Servicelebenszyklus
Wo KI in welcher Lebenszyklusstufe unterstützt
KI-Governance
Steuerung, Verantwortung und Risiken beim KI-Einsatz
🔗 ITIL und andere Rahmenwerke (5)
ITIL und DevOps
Gemeinsamkeiten und Ergänzung der beiden Ansätze
Continuous Integration, Delivery, Deployment (CI/CD)
Automatisierte Bereitstellungspraxis
Site Reliability Engineering (SRE) und Observability
Zuverlässigkeit technisch messbar machen
Komplexitätsdenken und Workflowoptimierung
Umgang mit komplexen, nicht-linearen Systemen
ITIL und PRINCE2
Zusammenspiel von Servicemanagement- und Projektmanagement-Rahmenwerk

Alle Prüfungsfragen

199 Fragen 149 Single 20 Multi 30 Offen
Die 4 Dimensionen
Übersicht [Dimensionen] 1
☝️ Single Wie viele Dimensionen des Produkt- und Servicemanagements definiert ITIL?
Vier
Drei
Fünf
Sechs
Es sind vier Dimensionen: Organisationen & Menschen, Partner & Lieferanten, Informationen & Technologie, Wertströme & Prozesse.
Organisationen und Menschen [Dimensionen] 1
☝️ Single Was fällt primär unter die Dimension "Organisationen und Menschen"?
Organisationsstruktur, Rollen, Kultur und Kompetenzen
Ausschließlich das Organigramm
Nur die eingesetzte Software
Nur die vertraglichen Vereinbarungen mit Lieferanten
Strukturen, Rollen, Kultur und Kompetenzen der beteiligten Menschen.
Informationen und Technologie [Dimensionen] 1
☝️ Single Was umfasst die Dimension "Informationen und Technologie"?
Die genutzten Informationen/Daten sowie die eingesetzten Technologien
Ausschließlich die Hardware-Ausstattung
Nur externe Datenschutzvorgaben
Die Kommunikationskultur im Team
Wissen/Daten und die eingesetzten Technologien inkl. deren Beziehungen zueinander.
Partner und Lieferanten [Dimensionen] 1
☝️ Single Worum geht es in der Dimension "Partner und Lieferanten"?
Beziehungen zu externen Organisationen, die an Wertschöpfung beteiligt sind (z.B. Sourcing, Verträge)
Ausschließlich interne Teamstrukturen
Nur die technische Infrastruktur
Kundenzufriedenheitsbefragungen
Um Beziehungen zu anderen Organisationen, die an Design, Entwicklung, Bereitstellung etc. beteiligt sind.
Wertströme und Prozesse [Dimensionen] 1
☝️ Single Was beschreibt die Dimension "Wertströme und Prozesse"?
Wie Aktivitäten, Workflows und Verfahren organisationsweit zusammenwirken
Ausschließlich die IT-Prozesslandschaft
Die Vertragsbedingungen mit Lieferanten
Die physische Büroausstattung
Wie die verschiedenen Teile der Organisation zusammenarbeiten, um Aktivitäten, Workflows, Kontrollen und Verfahren umzusetzen.
Externe Faktoren [Dimensionen] 1
☝️ Single Welches Modell wird häufig genutzt, um externe Einflussfaktoren auf alle 4 Dimensionen zu betrachten?
PESTLE (politisch, wirtschaftlich, sozial, technologisch, rechtlich, ökologisch)
SWOT ausschließlich
Nur das Betriebsklima
RACI-Matrix
PESTLE (politisch, wirtschaftlich, sozial, technologisch, rechtlich, umweltbezogen) ist das gängige Analysemodell.
Ganzheitliche Betrachtung [Dimensionen] 1
☝️ Single Warum betrachtet ITIL die 4 Dimensionen bewusst gemeinsam statt isoliert?
Weil Ungleichgewichte in einer Dimension die anderen negativ beeinflussen können
Weil nur eine Dimension pro Projekt relevant ist
Weil die Dimensionen sich gegenseitig ausschließen
Weil ITIL Prozesse generell ablehnt
Ein Ungleichgewicht in einer Dimension kann die anderen beeinträchtigen — ganzheitliche Balance ist nötig.
Beispiel Partner & Lieferanten [Dimensionen] 1
☝️ Single Ein Unternehmen lagert seinen Service Desk komplett an einen externen Anbieter aus. Welche Dimension steht dabei im Vordergrund?
Partner und Lieferanten
Informationen und Technologie
Wertströme und Prozesse
Organisationen und Menschen
Auslagerung/Sourcing betrifft primär die Dimension Partner und Lieferanten.
Beispiel Organisationen & Menschen [Dimensionen] 1
☝️ Single Ein Unternehmen führt ein neues Kompetenzmodell und Weiterbildungsprogramm ein. Welche Dimension betrifft das primär?
Organisationen und Menschen
Informationen und Technologie
Wertströme und Prozesse
Partner und Lieferanten
Kompetenzentwicklung und Rollen fallen unter Organisationen und Menschen.
Zusammenspiel der Dimensionen [Dimensionen] 1
☝️ Single Was passiert, wenn eine Organisation z.B. neue Technologie einführt (Dimension Information & Technologie), ohne die Mitarbeitenden zu schulen (Dimension Organisationen & Menschen)?
Es entsteht ein Ungleichgewicht, das die Wertschöpfung insgesamt gefährden kann
Das ist unproblematisch, da Dimensionen unabhängig voneinander sind
Die Technologie-Dimension gleicht das automatisch aus
Das betrifft ausschließlich die Lieferanten-Dimension
Das zeigt exemplarisch, wie ein Ungleichgewicht zwischen Dimensionen den Erfolg gefährdet.
Zuordnung Dimensionen [Dimensionen] 1
✌️ Multi Ordne zu: Welche Aussagen beschreiben korrekt eine der 4 Dimensionen? (Mehrfachauswahl)
Wertströme und Prozesse betreffen, wie Aktivitäten zusammenwirken
Partner und Lieferanten betreffen externe, an der Wertschöpfung beteiligte Organisationen
Informationen und Technologie betreffen ausschließlich Hardware-Kauf
Organisationen und Menschen betreffen Struktur, Rollen und Kultur
PESTLE-Anwendung [Dimensionen] 1
✍️ Offen Nenne für zwei der sechs PESTLE-Faktoren je ein Beispiel, wie sie eine der 4 Dimensionen beeinflussen könnten.
Musterantwort: z.B. Rechtlich: neue Datenschutzgesetze beeinflussen die Dimension Informationen und Technologie. Wirtschaftlich: eine Rezession kann Budgetkürzungen erzwingen, die Partner- und Lieferantenbeziehungen (Dimension Partner und Lieferanten) betreffen.
Dimensionen im Alltag [Dimensionen] 1
✍️ Offen Beschreibe an einem selbst gewählten Beispiel aus deinem Arbeitsumfeld, wie alle 4 Dimensionen bei der Einführung eines neuen Services zusammenspielen müssten.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte alle vier Dimensionen konkret benennen und ihr Zusammenspiel erklären, nicht nur eine isoliert betrachten.
Kompetenzen [Dimensionen] 1
☝️ Single In welche Dimension fällt der Aufbau spezifischer fachlicher Kompetenzen im Team?
Organisationen und Menschen
Informationen und Technologie
Partner und Lieferanten
Wertströme und Prozesse
Kompetenzaufbau ist Teil der Dimension Organisationen und Menschen.
Sourcing-Strategie [Dimensionen] 1
☝️ Single Welche Dimension steht im Vordergrund, wenn eine Organisation zwischen Eigenentwicklung und externer Beschaffung (Sourcing) entscheidet?
Partner und Lieferanten
Organisationen und Menschen
Wertströme und Prozesse
Informationen und Technologie
Sourcing-Entscheidungen betreffen primär Partner und Lieferanten.
Datenqualität [Dimensionen] 1
☝️ Single In welche Dimension fällt die Sicherstellung guter Datenqualität für Entscheidungsfindung?
Informationen und Technologie
Organisationen und Menschen
Partner und Lieferanten
Wertströme und Prozesse
Daten und Informationen sind Kern der Dimension Informationen und Technologie.
Kontrollen und Workflows [Dimensionen] 1
☝️ Single Welche Dimension deckt Kontrollen und Workflows als Steuerungsinstrumente ab?
Wertströme und Prozesse
Informationen und Technologie
Partner und Lieferanten
Organisationen und Menschen
Wertströme und Prozesse befassen sich mit Workflows, Kontrollen und Verfahren.
Vertragsgestaltung [Dimensionen] 1
☝️ Single In welcher Dimension wird die konkrete Vertragsgestaltung mit einem externen Anbieter behandelt?
Partner und Lieferanten
Wertströme und Prozesse
Organisationen und Menschen
Informationen und Technologie
Verträge mit externen Anbietern fallen unter Partner und Lieferanten.
Technologische Einflussfaktoren [Dimensionen] 1
☝️ Single Welcher PESTLE-Faktor betrifft am direktesten die Dimension Informationen und Technologie?
Technologisch
Politisch
Sozial
Rechtlich
Der technologische Faktor (T in PESTLE) betrifft direkt Technologieentscheidungen.
Kulturwandel [Dimensionen] 1
☝️ Single Ein Unternehmen möchte eine offenere Fehlerkultur etablieren. Welche Dimension ist primär betroffen?
Organisationen und Menschen
Wertströme und Prozesse
Informationen und Technologie
Partner und Lieferanten
Kulturfragen fallen unter Organisationen und Menschen.
Balance der Dimensionen [Dimensionen] 1
☝️ Single Warum reicht es laut ITIL nicht aus, nur eine der vier Dimensionen zu optimieren?
Weil die Dimensionen zusammenwirken und einseitige Optimierung den Gesamterfolg gefährden kann
Weil ITIL nur eine einzige Dimension als relevant ansieht
Weil alle vier Dimensionen ohnehin identisch sind
Weil Optimierung grundsätzlich unerwünscht ist
Weil die Dimensionen zusammenwirken — Optimierung einer einzelnen Dimension kann andere vernachlässigen und den Gesamterfolg gefährden.
4 Dimensionen korrekt benennen [Dimensionen] 1
✌️ Multi Welche vier Begriffe entsprechen exakt den offiziellen vier Dimensionen? (Mehrfachauswahl — wähle alle vier)
Organisationen und Menschen
Informationen und Technologie
Partner und Lieferanten
Wertströme und Prozesse
Externe Faktoren im eigenen Unternehmen [Dimensionen] 1
✍️ Offen Nenne für dein Unternehmen (oder ein fiktives Beispiel) je einen politischen und einen sozialen Einflussfaktor und ordne sie einer Dimension zu.
Musterantwort: Individuelle Antwort — z.B. politisch: neue Exportregelungen beeinflussen Partner und Lieferanten. Sozial: veränderte Erwartungen an Homeoffice beeinflussen Organisationen und Menschen.
ITIL Value System
Komponenten Übersicht [Value System] 1
☝️ Single Welche Komponenten umfasst das ITIL Value System typischerweise?
Governance, Grundprinzipien, Practices und Continual Improvement
Ausschließlich die 34 Management-Practices
Nur Governance und Kostenmanagement
Ausschließlich der Produktlebenszyklus
Governance, Grundprinzipien, Practices und Continual Improvement wirken im Value System zusammen.
Grundprinzip: Fokus auf Wert [Value System] 1
☝️ Single Was fordert das Grundprinzip "Fokus auf Wert"?
Jede Aktivität sollte sich am Wert für die relevanten Stakeholder orientieren
Ausschließlich der Aktienkurs zählt
Nur der IT-interne Nutzen ist relevant
Kosten sind grundsätzlich zweitrangig
Alle Aktivitäten sollen sich direkt oder indirekt am Wert für Stakeholder orientieren.
Grundprinzip: Dort anfangen, wo man steht [Value System] 1
☝️ Single Was bedeutet das Grundprinzip "Dort anfangen, wo man steht"?
Bestehendes bewerten und sinnvoll weiternutzen, statt grundlos neu zu beginnen
Immer bei null anfangen, unabhängig vom Ist-Zustand
Nur neue Mitarbeitende dürfen Prozesse gestalten
Historische Daten grundsätzlich verwerfen
Bestehende Strukturen/Prozesse nutzen und bewerten, statt grundlos alles neu aufzubauen.
Grundprinzip: Iterativ mit Feedback [Value System] 1
☝️ Single Was fordert "Progress iteratively with feedback"?
In kleinen, überschaubaren Schritten vorgehen und regelmäßig Feedback einholen
Große Änderungen ausschließlich in einem einzigen Schritt umsetzen
Feedback erst nach vollständigem Projektabschluss einholen
Iterationen nur bei Softwareprojekten anwenden
In überschaubaren Schritten vorgehen und regelmäßig Feedback einholen statt alles auf einmal umzusetzen.
Grundprinzip: Zusammenarbeit und Sichtbarkeit [Value System] 1
☝️ Single Worum geht es beim Grundprinzip "Zusammenarbeit und Sichtbarkeit fördern"?
Relevante Beteiligte einbinden und Arbeit/Ergebnisse transparent sichtbar machen
Ausschließlich das Management informieren
Zusammenarbeit auf die IT-Abteilung beschränken
Informationen grundsätzlich vertraulich halten
Beteiligte einbeziehen und Arbeit/Fortschritt für Betroffene sichtbar machen.
Grundprinzip: Ganzheitlich denken und arbeiten [Value System] 1
☝️ Single Was fordert "Think and work holistically"?
Ergebnisse als Zusammenspiel des Gesamtsystems betrachten statt isolierte Teile
Sich ausschließlich auf ein einzelnes Team konzentrieren
Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit vermeiden
Nur technische Aspekte berücksichtigen
Ergebnisse aus der Perspektive des gesamten Systems statt isolierter Einzelteile betrachten.
Grundprinzip: Einfach und praktikabel [Value System] 1
☝️ Single Was bedeutet "Keep it simple and practical"?
Den einfachsten praktikablen Weg zum Ziel wählen, unnötige Komplexität vermeiden
Immer die technisch komplexeste Lösung wählen
Dokumentation grundsätzlich weglassen
Nur für kleine Organisationen relevant
Den einfachsten Weg wählen, der das Ziel erreicht — unnötige Komplexität vermeiden.
Grundprinzip: Optimieren und automatisieren [Value System] 2
☝️ Single In welcher Reihenfolge sollte laut ITIL bei "Optimize and automate" vorgegangen werden?
Erst optimieren, dann automatisieren
Erst automatisieren, Optimierung ist danach unnötig
Beides gleichzeitig, Reihenfolge spielt keine Rolle
Automatisierung ersetzt grundsätzlich Optimierung
Erst optimieren, dann automatisieren — sonst werden ineffiziente Abläufe nur schneller ausgeführt.
☝️ Single In welcher Reihenfolge sollte laut ITIL bei "Optimize and automate" vorgegangen werden?
Erst optimieren, dann automatisieren
Erst automatisieren, Optimierung ist danach unnötig
Beides gleichzeitig, Reihenfolge spielt keine Rolle
Automatisierung ersetzt grundsätzlich Optimierung
Erst optimieren, dann automatisieren — sonst werden ineffiziente Abläufe nur schneller ausgeführt.
Anzahl Grundprinzipien [Value System] 2
☝️ Single Wie viele ITIL-Grundprinzipien (Guiding Principles) gibt es?
Sieben
Vier
Fünf
Neun
Sieben Grundprinzipien.
☝️ Single Wie viele ITIL-Grundprinzipien (Guiding Principles) gibt es?
Sieben
Vier
Fünf
Neun
Sieben Grundprinzipien.
Governance [Value System] 2
☝️ Single Welche drei Kernaktivitäten umfasst Governance im ITIL-Value-System typischerweise?
Evaluate, Direct, Monitor — bewerten, ausrichten, überwachen
Planen, Bauen, Betreiben
Design, Build, Run
Kaufen, Verkaufen, Prüfen
Evaluate, Direct, Monitor (EDM) — bewerten, ausrichten, überwachen.
☝️ Single Welche drei Kernaktivitäten umfasst Governance im ITIL-Value-System typischerweise?
Evaluate, Direct, Monitor — bewerten, ausrichten, überwachen
Planen, Bauen, Betreiben
Design, Build, Run
Kaufen, Verkaufen, Prüfen
Evaluate, Direct, Monitor (EDM) — bewerten, ausrichten, überwachen.
Practices – Begriff [Value System] 2
☝️ Single Wie definiert ITIL eine "Practice" (Management-Practice)?
Ein Satz organisierter Ressourcen, konzipiert für die Durchführung von Arbeit oder das Erreichen eines Ziels
Ein einzelnes IT-Tool
Ausschließlich ein Dokument mit Handlungsanweisungen
Eine gesetzliche Vorgabe
Eine Practice ist ein Satz organisierter Ressourcen zur Durchführung von Arbeit oder Zielerreichung.
☝️ Single Wie definiert ITIL eine "Practice" (Management-Practice)?
Ein Satz organisierter Ressourcen, konzipiert für die Durchführung von Arbeit oder das Erreichen eines Ziels
Ein einzelnes IT-Tool
Ausschließlich ein Dokument mit Handlungsanweisungen
Eine gesetzliche Vorgabe
Eine Practice ist ein Satz organisierter Ressourcen zur Durchführung von Arbeit oder Zielerreichung.
34 Practices erhalten [Value System] 2
☝️ Single Wurden die 34 aus ITIL 4 bekannten Management-Practices in Version 5 abgeschafft?
Nein, alle 34 bleiben erhalten, einige wurden lediglich anders kategorisiert
Ja, sie wurden vollständig durch ein neues System ersetzt
Ja, die Hälfte wurde ersatzlos gestrichen
Nein, aber es kamen keine neuen Inhalte hinzu
Nein — alle 34 bleiben erhalten, einige wurden lediglich neu kategorisiert.
☝️ Single Wurden die 34 aus ITIL 4 bekannten Management-Practices in Version 5 abgeschafft?
Nein, alle 34 bleiben erhalten, einige wurden lediglich anders kategorisiert
Ja, sie wurden vollständig durch ein neues System ersetzt
Ja, die Hälfte wurde ersatzlos gestrichen
Nein, aber es kamen keine neuen Inhalte hinzu
Nein — alle 34 bleiben erhalten, einige wurden lediglich neu kategorisiert.
Continual Improvement [Value System] 2
☝️ Single Warum ist "Continual Improvement" laut ITIL kein einmaliges Projekt?
Weil sich Anforderungen und Umfeld ständig ändern — Verbesserung muss fortlaufend eingebettet sein
Weil es gesetzlich vorgeschrieben ist, jährlich neu zu starten
Weil ein einmaliges Projekt ausreichend wäre, wenn gut geplant
Weil Continual Improvement nur für Startups relevant ist
Weil sich Anforderungen und Umfeld laufend ändern und Verbesserung dauerhaft in alle Aktivitäten eingebettet sein muss.
☝️ Single Warum ist "Continual Improvement" laut ITIL kein einmaliges Projekt?
Weil sich Anforderungen und Umfeld ständig ändern — Verbesserung muss fortlaufend eingebettet sein
Weil es gesetzlich vorgeschrieben ist, jährlich neu zu starten
Weil ein einmaliges Projekt ausreichend wäre, wenn gut geplant
Weil Continual Improvement nur für Startups relevant ist
Weil sich Anforderungen und Umfeld laufend ändern und Verbesserung dauerhaft in alle Aktivitäten eingebettet sein muss.
Continual Improvement Model [Value System] 2
☝️ Single Mit welcher Frage beginnt das Continual Improvement Model typischerweise?
Was ist die Vision?
Wie viel kostet die Verbesserung?
Wer ist schuld am aktuellen Zustand?
Wann ist die nächste Prüfung?
Es beginnt mit der Frage nach der Vision ("Was ist die Vision?").
☝️ Single Mit welcher Frage beginnt das Continual Improvement Model typischerweise?
Was ist die Vision?
Wie viel kostet die Verbesserung?
Wer ist schuld am aktuellen Zustand?
Wann ist die nächste Prüfung?
Es beginnt mit der Frage nach der Vision ("Was ist die Vision?").
Ganzheitlicher Ansatz [Value System] 2
☝️ Single Was bedeutet der "ganzheitliche Ansatz" im Kontext des Value Systems?
Interne und externe Faktoren sowie alle Dimensionen werden gemeinsam betrachtet
Nur technische Faktoren werden berücksichtigt
Externe Einflüsse werden bewusst ignoriert
Nur die Kostenperspektive zählt
Interne und externe Faktoren sowie alle 4 Dimensionen werden gemeinsam betrachtet, nicht isoliert.
☝️ Single Was bedeutet der "ganzheitliche Ansatz" im Kontext des Value Systems?
Interne und externe Faktoren sowie alle Dimensionen werden gemeinsam betrachtet
Nur technische Faktoren werden berücksichtigt
Externe Einflüsse werden bewusst ignoriert
Nur die Kostenperspektive zählt
Interne und externe Faktoren sowie alle 4 Dimensionen werden gemeinsam betrachtet, nicht isoliert.
Externe Einflussfaktoren [Value System] 2
☝️ Single Welches Werkzeug wird typischerweise genutzt, um externe Einflussfaktoren auf das Value System zu strukturieren?
PESTLE-Analyse
RACI-Matrix
SWOT ausschließlich
Gantt-Diagramm
PESTLE-Analyse (politisch, wirtschaftlich, sozial, technologisch, rechtlich, ökologisch).
☝️ Single Welches Werkzeug wird typischerweise genutzt, um externe Einflussfaktoren auf das Value System zu strukturieren?
PESTLE-Analyse
RACI-Matrix
SWOT ausschließlich
Gantt-Diagramm
PESTLE-Analyse (politisch, wirtschaftlich, sozial, technologisch, rechtlich, ökologisch).
Wertorientierung [Value System] 2
☝️ Single Was bedeutet "Wertorientierung" als Grundhaltung hinter den Guiding Principles?
Entscheidungen konsequent am geschaffenen Wert für Stakeholder ausrichten
Ausschließlich am günstigsten Preis orientieren
Wert nur am Ende eines Projekts bewerten
Wertorientierung betrifft nur das Marketing
Entscheidungen konsequent daran auszurichten, welchen Wert sie für Stakeholder schaffen.
☝️ Single Was bedeutet "Wertorientierung" als Grundhaltung hinter den Guiding Principles?
Entscheidungen konsequent am geschaffenen Wert für Stakeholder ausrichten
Ausschließlich am günstigsten Preis orientieren
Wert nur am Ende eines Projekts bewerten
Wertorientierung betrifft nur das Marketing
Entscheidungen konsequent daran auszurichten, welchen Wert sie für Stakeholder schaffen.
Servicebetrieb [Value System] 2
☝️ Single Was ist unter "Servicebetrieb" im Rahmen des Value Systems zu verstehen?
Die operative Aufrechterhaltung und Unterstützung laufender Services
Ausschließlich die Konzeptionsphase neuer Services
Nur die Vertragsverhandlung mit Lieferanten
Die endgültige Außerbetriebnahme eines Service
Die operative Aufrechterhaltung und Unterstützung laufender Services im Tagesgeschäft.
☝️ Single Was ist unter "Servicebetrieb" im Rahmen des Value Systems zu verstehen?
Die operative Aufrechterhaltung und Unterstützung laufender Services
Ausschließlich die Konzeptionsphase neuer Services
Nur die Vertragsverhandlung mit Lieferanten
Die endgültige Außerbetriebnahme eines Service
Die operative Aufrechterhaltung und Unterstützung laufender Services im Tagesgeschäft.
Releases [Value System] 2
☝️ Single Was ist der Zweck eines "Release" im Servicebetrieb?
Neue oder geänderte Komponenten/Services für die Nutzung bereitstellen
Ausschließlich Fehler dokumentieren
Kundendaten archivieren
Lieferantenverträge kündigen
Ein Release macht neue oder geänderte Komponenten für die Nutzung verfügbar.
☝️ Single Was ist der Zweck eines "Release" im Servicebetrieb?
Neue oder geänderte Komponenten/Services für die Nutzung bereitstellen
Ausschließlich Fehler dokumentieren
Kundendaten archivieren
Lieferantenverträge kündigen
Ein Release macht neue oder geänderte Komponenten für die Nutzung verfügbar.
Problemmanagement [Value System] 2
☝️ Single Was unterscheidet Problemmanagement grundsätzlich von der Behebung eines einzelnen Vorfalls?
Es sucht die zugrunde liegende Ursache, um künftige, wiederkehrende Vorfälle zu vermeiden
Es ist inhaltlich identisch mit der Vorfallbehebung
Es befasst sich ausschließlich mit Hardware-Defekten
Es findet nur einmal jährlich statt
Problemmanagement sucht die zugrunde liegende Ursache, um wiederkehrende Vorfälle zu vermeiden.
☝️ Single Was unterscheidet Problemmanagement grundsätzlich von der Behebung eines einzelnen Vorfalls?
Es sucht die zugrunde liegende Ursache, um künftige, wiederkehrende Vorfälle zu vermeiden
Es ist inhaltlich identisch mit der Vorfallbehebung
Es befasst sich ausschließlich mit Hardware-Defekten
Es findet nur einmal jährlich statt
Problemmanagement sucht die zugrunde liegende Ursache, um wiederkehrende Vorfälle zu vermeiden.
Messgrößen [Value System] 2
☝️ Single Wofür werden Messgrößen (Metriken) im Value System benötigt?
Um Fortschritt und Erfolg objektiv nachvollziehbar zu machen und zu steuern
Ausschließlich zur Mitarbeiterbewertung
Nur für die Buchhaltung relevant
Um Fehler zu vertuschen
Um Fortschritt und Erfolg objektiv nachvollziehbar zu machen und zu steuern.
☝️ Single Wofür werden Messgrößen (Metriken) im Value System benötigt?
Um Fortschritt und Erfolg objektiv nachvollziehbar zu machen und zu steuern
Ausschließlich zur Mitarbeiterbewertung
Nur für die Buchhaltung relevant
Um Fehler zu vertuschen
Um Fortschritt und Erfolg objektiv nachvollziehbar zu machen und zu steuern.
Critical Success Factor [Value System] 2
☝️ Single Was ist ein "Critical Success Factor" (CSF)?
Eine notwendige Voraussetzung zur Zielerreichung, gemessen über einen oder mehrere KPIs
Ein einzelner beliebiger Messwert ohne strategischen Bezug
Eine gesetzliche Auflage für Zertifizierungen
Ein Synonym für Risiko
Eine notwendige Voraussetzung, um beabsichtigte Ergebnisse zu erreichen, gemessen über KPIs.
☝️ Single Was ist ein "Critical Success Factor" (CSF)?
Eine notwendige Voraussetzung zur Zielerreichung, gemessen über einen oder mehrere KPIs
Ein einzelner beliebiger Messwert ohne strategischen Bezug
Eine gesetzliche Auflage für Zertifizierungen
Ein Synonym für Risiko
Eine notwendige Voraussetzung, um beabsichtigte Ergebnisse zu erreichen, gemessen über KPIs.
KPI vs. CSF [Value System] 2
☝️ Single Wie hängen KPI und CSF zusammen?
Ein oder mehrere KPIs machen einen CSF messbar
KPI und CSF sind exakt dasselbe
Ein CSF misst immer nur genau einen einzigen KPI, nie mehrere
KPIs sind übergeordnet, CSFs untergeordnete Details davon
Ein CSF wird über einen oder mehrere KPIs messbar gemacht.
☝️ Single Wie hängen KPI und CSF zusammen?
Ein oder mehrere KPIs machen einen CSF messbar
KPI und CSF sind exakt dasselbe
Ein CSF misst immer nur genau einen einzigen KPI, nie mehrere
KPIs sind übergeordnet, CSFs untergeordnete Details davon
Ein CSF wird über einen oder mehrere KPIs messbar gemacht.
Projektmanagement im Lebenszyklus [Value System] 2
☝️ Single Wo im Value System bzw. Lebenszyklus verortet sich klassisches Projektmanagement typischerweise?
Als unterstützende Disziplin, die zeitlich begrenzte Vorhaben über mehrere Lebenszyklusstufen liefert
Ausschließlich innerhalb der Stufe "Operate"
Projektmanagement ist Teil von ITIL nicht relevant
Nur bei Hardware-Beschaffung relevant
Als unterstützende Practice/Disziplin, die zeitlich begrenzte Vorhaben über verschiedene Lebenszyklusstufen liefert.
☝️ Single Wo im Value System bzw. Lebenszyklus verortet sich klassisches Projektmanagement typischerweise?
Als unterstützende Disziplin, die zeitlich begrenzte Vorhaben über mehrere Lebenszyklusstufen liefert
Ausschließlich innerhalb der Stufe "Operate"
Projektmanagement ist Teil von ITIL nicht relevant
Nur bei Hardware-Beschaffung relevant
Als unterstützende Practice/Disziplin, die zeitlich begrenzte Vorhaben über verschiedene Lebenszyklusstufen liefert.
Wertschöpfungskette und Betriebsmodell [Value System] 2
☝️ Single Was beschreibt das "Betriebsmodell" im Kontext des Value Systems?
Wie die Organisation Ressourcen und Aktivitäten strukturiert, um Wert zu liefern
Ausschließlich die IT-Netzwerktopologie
Nur das Organigramm der Geschäftsführung
Die vertragliche Preisgestaltung
Wie die Organisation ihre Ressourcen und Aktivitäten strukturiert, um Wert zu liefern.
☝️ Single Was beschreibt das "Betriebsmodell" im Kontext des Value Systems?
Wie die Organisation Ressourcen und Aktivitäten strukturiert, um Wert zu liefern
Ausschließlich die IT-Netzwerktopologie
Nur das Organigramm der Geschäftsführung
Die vertragliche Preisgestaltung
Wie die Organisation ihre Ressourcen und Aktivitäten strukturiert, um Wert zu liefern.
Guiding Principles Zuordnung [Value System] 2
✌️ Multi Welche der folgenden sind tatsächlich Guiding Principles? (Mehrfachauswahl)
Fokus auf Wert
Dort anfangen, wo man steht
Automatisieren vor Optimieren
Iterativ mit Feedback vorgehen
✌️ Multi Welche der folgenden sind tatsächlich Guiding Principles? (Mehrfachauswahl)
Fokus auf Wert
Dort anfangen, wo man steht
Automatisieren vor Optimieren
Iterativ mit Feedback vorgehen
Governance-Aktivitäten [Value System] 2
✌️ Multi Welche Aktivitäten gehören zum Governance-Zyklus Evaluate-Direct-Monitor? (Mehrfachauswahl)
Evaluate — bewerten
Direct — ausrichten
Monitor — überwachen
Deploy — bereitstellen
✌️ Multi Welche Aktivitäten gehören zum Governance-Zyklus Evaluate-Direct-Monitor? (Mehrfachauswahl)
Evaluate — bewerten
Direct — ausrichten
Monitor — überwachen
Deploy — bereitstellen
Merksatz:
Der Chef dirigiert (Direct) das Orchester, während der Kontrolleur mit dem Monitor (Monitor) alles überwacht, damit das Team die Software fehlerfrei bereitstellen (Deploy) kann.
  • Evaluate (bewerten) ist falsch: Dies ist ein klassischer Ablenkungsfehler, da „Evaluate“ zwar im englischen Originalbegriff vorkommt, in dieser spezifischen ITIL v5 Governance-Systematik jedoch durch die operative Umsetzungskomponente ersetzt wurde.
Practice-Kategorien (aus ITIL 4 übernommen) [Value System] 2
✌️ Multi Welche drei Kategorien von Management-Practices wurden aus ITIL 4 übernommen? (Mehrfachauswahl)
General Management Practices
Service Management Practices
Technical Management Practices
Financial Compliance Practices
✌️ Multi Welche drei Kategorien von Management-Practices wurden aus ITIL 4 übernommen? (Mehrfachauswahl)
General Management Practices
Service Management Practices
Technical Management Practices
Financial Compliance Practices
Komponenten Value System [Value System] 2
✌️ Multi Welche gehören zu den Komponenten des ITIL Value Systems? (Mehrfachauswahl)
Governance
Guiding Principles
Continual Improvement
Externe Marktanalyse als eigenständige Komponente
✌️ Multi Welche gehören zu den Komponenten des ITIL Value Systems? (Mehrfachauswahl)
Governance
Guiding Principles
Continual Improvement
Externe Marktanalyse als eigenständige Komponente
Grundprinzipien im Konflikt [Value System] 2
✍️ Offen Zwei Grundprinzipien können in einer konkreten Situation im Spannungsverhältnis stehen — z.B. "Keep it simple" und "Think and work holistically". Beschreibe an einem Beispiel, wie man damit umgehen könnte.
Musterantwort: z.B. Bei der Einführung eines neuen Tools will man es einfach halten, muss aber gleichzeitig alle betroffenen Abteilungen (ganzheitlich) einbeziehen — Lösung: Grundfunktion einfach halten, aber Rollout-Kommunikation ganzheitlich planen. Kein Prinzip hat absoluten Vorrang, sie werden situativ gewichtet.
✍️ Offen Zwei Grundprinzipien können in einer konkreten Situation im Spannungsverhältnis stehen — z.B. "Keep it simple" und "Think and work holistically". Beschreibe an einem Beispiel, wie man damit umgehen könnte.
Musterantwort: z.B. Bei der Einführung eines neuen Tools will man es einfach halten, muss aber gleichzeitig alle betroffenen Abteilungen (ganzheitlich) einbeziehen — Lösung: Grundfunktion einfach halten, aber Rollout-Kommunikation ganzheitlich planen. Kein Prinzip hat absoluten Vorrang, sie werden situativ gewichtet.
Governance in der Praxis [Value System] 2
✍️ Offen Erkläre an einem Beispiel aus der Praxis, wie sich Evaluate, Direct und Monitor konkret unterscheiden.
Musterantwort: z.B. Evaluate: Die Leitung bewertet einen Vorschlag zur Cloud-Migration. Direct: Sie gibt die Richtung vor (Budget, Zeitrahmen, Anbieterwahl). Monitor: Sie überwacht regelmäßig den Fortschritt und greift bei Abweichungen ein.
✍️ Offen Erkläre an einem Beispiel aus der Praxis, wie sich Evaluate, Direct und Monitor konkret unterscheiden.
Musterantwort: z.B. Evaluate: Die Leitung bewertet einen Vorschlag zur Cloud-Migration. Direct: Sie gibt die Richtung vor (Budget, Zeitrahmen, Anbieterwahl). Monitor: Sie überwacht regelmäßig den Fortschritt und greift bei Abweichungen ein.
Continual Improvement Model anwenden [Value System] 2
✍️ Offen Skizziere anhand eines selbst gewählten Beispiels alle Schritte des Continual Improvement Model, von der Vision bis zur Erfolgskontrolle.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte grob folgende Schritte enthalten: Vision klären, Ist-Zustand erheben, Ziel definieren, Maßnahmen planen, umsetzen, Erfolg prüfen, Verbesserungsdynamik aufrechterhalten.
✍️ Offen Skizziere anhand eines selbst gewählten Beispiels alle Schritte des Continual Improvement Model, von der Vision bis zur Erfolgskontrolle.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte grob folgende Schritte enthalten: Vision klären, Ist-Zustand erheben, Ziel definieren, Maßnahmen planen, umsetzen, Erfolg prüfen, Verbesserungsdynamik aufrechterhalten.
CSF und KPI selbst formulieren [Value System] 2
✍️ Offen Formuliere für einen frei gewählten Service einen CSF und zwei passende KPIs.
Musterantwort: z.B. CSF: "Zuverlässiger Servicebetrieb sicherstellen." KPIs: "Verfügbarkeit ≥ 99,5% pro Monat", "Mittlere Wiederherstellungszeit (MTTR) unter 2 Stunden".
✍️ Offen Formuliere für einen frei gewählten Service einen CSF und zwei passende KPIs.
Musterantwort: z.B. CSF: "Zuverlässiger Servicebetrieb sicherstellen." KPIs: "Verfügbarkeit ≥ 99,5% pro Monat", "Mittlere Wiederherstellungszeit (MTTR) unter 2 Stunden".
Practices vs. Prozesse [Value System] 1
☝️ Single Was unterscheidet eine "Practice" von einem einzelnen "Prozess"?
Eine Practice bündelt mehrere Ressourcenarten (Personen, Prozesse, Informationen, Technologie), ein Prozess ist enger gefasst
Beide Begriffe sind exakt identisch
Ein Prozess ist immer umfassender als eine Practice
Practices existieren laut ITIL nicht mehr in Version 5
Eine Practice ist umfassender: sie bündelt Ressourcen wie Personen, Prozesse, Informationen und Technologie für ein Ziel.
General Management Practices [Value System] 1
☝️ Single Welche Art von Themen deckt die Kategorie "General Management Practices" typischerweise ab?
Organisationsweite Themen wie Strategie, Risiko, Finanzen
Ausschließlich technische Infrastruktur-Themen
Ausschließlich Kundenservice-Themen
Nur Marketing-relevante Themen
Organisationsweite Themen wie Strategie, Risiko, Finanzen — nicht spezifisch Service- oder Technikbezogen.
Service Management Practices [Value System] 1
☝️ Single Welche Art von Themen deckt die Kategorie "Service Management Practices" ab?
Themen rund um Betrieb und Support laufender Services
Ausschließlich strategische Unternehmensplanung
Ausschließlich Software-Entwicklung
Nur die Finanzplanung
Themen rund um Betrieb und Support laufender Services, z.B. Incident-, Problem-, Change-Management.
Technical Management Practices [Value System] 1
☝️ Single Welche Art von Themen deckt die Kategorie "Technical Management Practices" ab?
Technologienahe Themen wie Infrastruktur, Plattformen, Softwareentwicklung
Ausschließlich Vertragsmanagement
Ausschließlich Personalentwicklung
Nur Marketingaktivitäten
Technologienahe Themen wie Infrastruktur, Plattformen und Softwareentwicklung.
Grundprinzipien als Ganzes [Value System] 1
☝️ Single Wie sollten die 7 Grundprinzipien laut ITIL idealerweise angewendet werden?
Gemeinsam und situativ gewichtet, nicht isoliert
Immer alle sieben in exakt derselben Reihenfolge
Jeweils nur eines pro Projekt, nie kombiniert
Nur das erste Prinzip ist praktisch relevant
Gemeinsam und situativ gewichtet, nicht isoliert nacheinander abgearbeitet.
Governance und Management [Value System] 1
☝️ Single Wie unterscheidet sich Governance grundsätzlich von operativem Management?
Governance gibt Richtung vor und überwacht, Management setzt operativ um
Beide Begriffe sind exakt identisch
Management ist immer übergeordnet gegenüber Governance
Governance betrifft nur externe Prüfer
Governance gibt Richtung vor und überwacht, Management setzt um.
CSF-Beispiel [Value System] 1
☝️ Single Welches der folgenden ist ein plausibles Beispiel für einen CSF?
Hohe Kundenzufriedenheit sicherstellen
Die Serverfarbe im Rechenzentrum
Die Anzahl der Kaffeemaschinen im Büro
Das Logo-Design der Firma
Ein CSF ist eine Voraussetzung für Erfolg — "hohe Kundenzufriedenheit sicherstellen" ist so eine Voraussetzung, messbar über KPIs.
KPI-Beispiel [Value System] 1
☝️ Single Welches der folgenden ist ein plausibler KPI für den CSF "hohe Kundenzufriedenheit"?
Customer Satisfaction Score (CSAT) ≥ 90%
Anzahl der Server im Rechenzentrum
Bürogröße in Quadratmetern
Anzahl geplanter Meetings pro Woche
Der Customer Satisfaction Score (CSAT) ist ein direkt messbarer Indikator für Kundenzufriedenheit.
Change Enablement Grundidee [Value System] 1
☝️ Single Was ist die Kernidee hinter "Change Enablement"?
Änderungen risikoangemessen bewerten und freigeben, ohne unnötig zu bremsen
Jede Änderung grundsätzlich zu verhindern
Änderungen ausschließlich einmal jährlich zuzulassen
Nur der IT-Leitung Änderungsrechte zu geben
Änderungen risikoangemessen zu bewerten und freizugeben, ohne unnötig zu bremsen.
Standard-, Normal- und Notfalländerung [Value System] 1
☝️ Single Was zeichnet eine "Standard-Änderung" typischerweise aus?
Risikoarm, gut verstanden, vorab genehmigt, wiederkehrend
Immer höchstes Risiko und Eilbedürftigkeit
Nie zuvor durchgeführt
Erfordert immer eine Vorstandsentscheidung
Sie ist risikoarm, gut verstanden, vorab genehmigt und wird wiederkehrend nach etabliertem Verfahren durchgeführt.
Kontinuierliche Verbesserung im Alltag [Value System] 1
☝️ Single Wie sollte Continual Improvement laut ITIL organisatorisch verankert sein?
Als Verantwortung aller Beteiligten, nicht nur einer isolierten Abteilung
Ausschließlich als Aufgabe der Geschäftsführung
Ausschließlich als Aufgabe externer Berater
Als einmalige Aufgabe zu Projektbeginn
Als Verantwortung aller, nicht nur einer isolierten Abteilung.
Messgrößen richtig wählen [Value System] 1
☝️ Single Warum ist es riskant, nur eine einzelne Messgröße zur Erfolgsbewertung zu nutzen?
Eine einzelne Kennzahl kann ein verzerrtes Bild geben und Aspekte übersehen
Mehrere Kennzahlen sind laut ITIL grundsätzlich verboten
Eine einzelne Kennzahl ist immer ausreichend
Messgrößen spielen im Value System keine Rolle
Eine einzelne Kennzahl kann ein verzerrtes Bild geben und wichtige Aspekte übersehen.
Servicebetrieb und Releases Zusammenspiel [Value System] 1
☝️ Single Wie hängen Releases und der laufende Servicebetrieb zusammen?
Releases bringen Änderungen in den Betrieb, der Betrieb sorgt für stabilen laufenden Einsatz
Beide Begriffe sind komplett unabhängig voneinander
Releases finden nur nach Beendigung des Servicebetriebs statt
Der Servicebetrieb ersetzt die Notwendigkeit von Releases
Releases bringen neue/geänderte Komponenten in den Betrieb, der Servicebetrieb sorgt für deren stabilen laufenden Einsatz.
Projektmanagement als unterstützende Disziplin [Value System] 1
☝️ Single Warum wird Projektmanagement im ITIL-Kontext eher als unterstützende Disziplin denn als eigenständiges Rahmenwerk behandelt?
Weil Projekte oft genutzt werden, um Änderungen im Lebenszyklus umzusetzen
Weil ITIL Projektmanagement grundsätzlich ablehnt
Weil Projektmanagement identisch mit Governance ist
Weil Projekte laut ITIL nie zeitlich begrenzt sind
Weil Projekte oft genutzt werden, um Änderungen am Produkt-/Servicelebenszyklus umzusetzen, nicht als Selbstzweck.
Grundprinzip Praxisbeispiel Feedback [Value System] 1
☝️ Single Ein Team veröffentlicht eine kleine Funktion, sammelt Nutzerfeedback und passt danach an. Welches Grundprinzip zeigt sich hier am deutlichsten?
Iterativ mit Feedback vorgehen
Ganzheitlich denken und arbeiten
Einfach und praktikabel
Dort anfangen, wo man steht
Progress iteratively with feedback.
Grundprinzip Praxisbeispiel Wiederverwendung [Value System] 1
☝️ Single Ein Team nutzt eine bestehende, bewährte Vorlage statt bei null anzufangen. Welches Grundprinzip zeigt sich hier?
Dort anfangen, wo man steht
Optimieren und automatisieren
Zusammenarbeit und Sichtbarkeit fördern
Fokus auf Wert
Start where you are.
Charakteristika von CSFs [Value System] 1
✌️ Multi Welche Aussagen zu Critical Success Factors treffen zu? (Mehrfachauswahl)
Ein CSF ist eine notwendige Voraussetzung für Erfolg
Ein CSF wird über einen oder mehrere KPIs messbar gemacht
Ein CSF ist identisch mit einem einzelnen KPI
CSFs sind ausschließlich finanzieller Natur
Merkmale von Change Enablement [Value System] 1
✌️ Multi Welche Aussagen zu Change Enablement treffen zu? (Mehrfachauswahl)
Es gibt unterschiedliche Änderungsarten mit unterschiedlichem Risiko
Standard-Changes sind vorab genehmigt
Jede Änderung muss immer den identischen Genehmigungsweg durchlaufen
Notfalländerungen erfordern meist einen beschleunigten Prozess
Eigene CSF/KPI-Kette [Value System] 1
✍️ Offen Formuliere für die Practice "Incident Management" einen sinnvollen CSF und einen passenden KPI.
Musterantwort: z.B. CSF: "Störungen schnell beheben, um Geschäftsauswirkungen zu minimieren." KPI: "Durchschnittliche Wiederherstellungszeit (MTTR) unter 4 Stunden."
Governance vs. Management eigenständig [Value System] 1
✍️ Offen Erkläre in eigenen Worten, warum eine Organisation sowohl Governance als auch operatives Management braucht, und was passiert, wenn eines davon fehlt.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte erklären, dass Governance Richtung/Kontrolle gibt und Management ohne sie ziellos werden kann, während Governance ohne Management wirkungslos bliebe.
Practice-Kategorie zuordnen [Value System] 1
✍️ Offen Ordne die Practice "Supplier Management" einer der drei Kategorien (General/Service/Technical Management Practices) zu und begründe kurz.
Musterantwort: General Management Practices — da es sich um eine organisationsweite Disziplin handelt (Steuerung von Lieferantenbeziehungen), nicht um ein rein technisches oder rein servicebetriebliches Thema.
Continual Improvement im eigenen Team [Value System] 1
✍️ Offen Beschreibe eine konkrete kleine Verbesserung, die dein Team/deine Organisation kürzlich umgesetzt hat, und ordne sie den Schritten des Continual Improvement Model zu.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte grob die Schritte Ist-Zustand, Ziel, Maßnahme, Umsetzung, Erfolgskontrolle erkennbar durchlaufen.
Wertschöpfungskette Begriff [Value System] 1
☝️ Single Was beschreibt der Begriff "Wertschöpfungskette" im Value-System-Kontext?
Wie organisationsweite Aktivitäten ineinandergreifen, um Wert zu liefern
Ausschließlich die Lieferkette physischer Waren
Ein Synonym für Governance
Ausschließlich die IT-Infrastruktur
Wie organisationsweite Aktivitäten ineinandergreifen, um letztlich Wert zu liefern.
Betriebsmodell Beispiel [Value System] 1
☝️ Single Welches Beispiel zeigt am ehesten eine Betriebsmodell-Entscheidung?
Entscheidung zwischen zentraler und dezentraler Serviceerbringung
Die Wahl der Bürofarbe
Die Wahl des Kaffeeanbieters
Die Anzahl der Firmenwagen
Die Wahl zwischen zentraler und dezentraler Serviceerbringung ist eine klassische Betriebsmodell-Frage.
ITIL und KI
KI-Reifegradstufen [KI] 1
☝️ Single Was ist typischerweise das Ziel eines KI-Reifegradmodells für Organisationen?
Den aktuellen Stand einzuordnen und einen realistischen Entwicklungspfad aufzuzeigen
Ausschließlich die Anzahl der Server zu zählen
Ausschließlich Marketingzwecke zu erfüllen
Reifegradmodelle sind für KI laut ITIL nicht sinnvoll
Den aktuellen Stand des KI-Einsatzes einzuordnen und einen realistischen Entwicklungspfad aufzuzeigen.
KI und Datenqualität [KI] 1
☝️ Single Warum ist Datenqualität besonders wichtig für den erfolgreichen KI-Einsatz?
Weil KI-Systeme aus Daten lernen und schlechte Qualität zu unzuverlässigen Ergebnissen führt
Datenqualität hat keinen Einfluss auf KI-Ergebnisse
Nur bei Bild-KI relevant, nicht bei Text-KI
Datenqualität betrifft ausschließlich die IT-Sicherheit
KI-Systeme lernen aus Daten — schlechte Datenqualität führt zu unzuverlässigen oder verzerrten Ergebnissen.
Change Management für KI-Einführung [KI] 1
☝️ Single Welche ITIL-Practice ist besonders relevant, wenn KI-Systeme neu in Arbeitsabläufe eingeführt werden?
Organizational Change Management
Service Financial Management ausschließlich
Supplier Management ausschließlich
Service Catalogue Management ausschließlich
Organizational Change Management — Menschen müssen durch die Veränderung begleitet werden.
Transparenz bei KI-Entscheidungen [KI] 1
☝️ Single Warum ist Nachvollziehbarkeit ("Erklärbarkeit") von KI-Entscheidungen wichtig?
Damit Fehler erkannt, Verantwortlichkeiten geklärt und Vertrauen aufgebaut werden können
Erklärbarkeit ist für ITIL irrelevant
Nur bei staatlichen Organisationen notwendig
Erklärbarkeit widerspricht dem Sinn von KI grundsätzlich
Damit Fehler erkannt, Verantwortlichkeiten geklärt und Vertrauen in Entscheidungen aufgebaut werden können.
KI und Continual Improvement [KI] 1
☝️ Single Wie kann KI das Continual-Improvement-Prinzip praktisch unterstützen?
Durch automatisierte Muster-/Trenderkennung, die Verbesserungspotenziale aufzeigt
KI kann laut ITIL nicht mit Continual Improvement kombiniert werden
Nur durch vollständigen Ersatz menschlicher Entscheidungen
Ausschließlich durch höhere Rechenleistung
Z.B. durch automatisierte Muster- und Trenderkennung in großen Datenmengen, die Verbesserungspotenziale aufzeigt.
Verantwortungsvoller KI-Einsatz [KI] 1
✌️ Multi Welche Aspekte gehören zu verantwortungsvollem KI-Einsatz laut ITIL-Grundgedanken? (Mehrfachauswahl)
Menschliche Aufsicht beibehalten
Risiken aktiv managen
Erst optimieren, dann automatisieren
Vollständiger Verzicht auf jede Kontrolle
KI-Reife im eigenen Unternehmen einschätzen [KI] 1
✍️ Offen Schätze grob ein, auf welcher Reifestufe dein Unternehmen (oder ein fiktives Beispiel) beim KI-Einsatz steht, und was der nächste sinnvolle Schritt wäre.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte eine begründete Einschätzung und einen konkreten, plausiblen nächsten Schritt enthalten.
KI-Governance-Richtlinie skizzieren [KI] 1
✍️ Offen Skizziere in Stichpunkten, was eine einfache KI-Governance-Richtlinie für ein Unternehmen mindestens enthalten sollte.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte z.B. enthalten: Verantwortlichkeiten, erlaubte Anwendungsfälle, Pflicht zur menschlichen Prüfung kritischer Entscheidungen, Umgang mit sensiblen Daten, regelmäßige Überprüfung.
ITIL und andere Rahmenwerke
Gemeinsame Werte ITIL/DevOps [Rahmenwerke] 1
☝️ Single Welcher Wert wird sowohl von ITIL als auch von DevOps stark betont?
Kontinuierliche Verbesserung
Vollständige Vermeidung von Automatisierung
Strikt sequenzielle Abläufe ohne Iteration
Ausschließlich manuelle Prozesse
Kontinuierliche Verbesserung ist ein zentraler gemeinsamer Wert.
SRE Fehlerbudget [Rahmenwerke] 1
☝️ Single Was ist ein "Fehlerbudget" (Error Budget) im SRE-Kontext grundsätzlich?
Ein akzeptierter Spielraum an Ausfallzeit, innerhalb dessen Änderungsrisiken erlaubt sind
Das jährliche IT-Budget für Fehlerbehebung in Euro
Eine Strafzahlung an Kunden bei Ausfällen
Ein Konzept, das mit Zuverlässigkeit nichts zu tun hat
Ein akzeptierter Spielraum an Ausfallzeit/Fehlern, innerhalb dessen Teams Änderungsrisiken eingehen dürfen.
PRINCE2 Kernidee [Rahmenwerke] 1
☝️ Single Was ist eine Kerneigenschaft von PRINCE2-Projekten im Gegensatz zu laufendem Servicebetrieb?
Zeitlich begrenzt mit definiertem Ergebnis, im Gegensatz zu fortlaufendem Betrieb
PRINCE2-Projekte laufen laut Definition unbegrenzt
PRINCE2 und laufender Servicebetrieb sind identisch
PRINCE2 kennt keine Projektendtermine
Projekte sind zeitlich begrenzt und liefern ein definiertes Ergebnis — Servicebetrieb ist fortlaufend.
DevOps und Kultur [Rahmenwerke] 1
☝️ Single Warum wird DevOps oft nicht nur als Technik, sondern auch als "Kultur" beschrieben?
Weil es enge Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung erfordert, nicht nur Werkzeuge
Weil DevOps ausschließlich ein Marketingbegriff ohne Substanz ist
Weil DevOps keinerlei technische Komponente hat
Weil DevOps identisch mit klassischem Wasserfallvorgehen ist
Weil es enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Betrieb sowie gemeinsame Verantwortung erfordert, nicht nur Werkzeuge.
Übergabepunkt Projekt zu Betrieb [Rahmenwerke] 1
☝️ Single Was ist ein typischer kritischer Punkt beim Übergang von einem PRINCE2-Projekt in den laufenden ITIL-Servicebetrieb?
Die saubere Übergabe inkl. Wissenstransfer und Klärung von Betriebsverantwortlichkeiten
Es gibt laut ITIL keinerlei kritischen Übergabepunkt
Der Übergang findet automatisch ohne jede Abstimmung statt
Projekte und Betrieb dürfen sich laut ITIL nie überschneiden
Die saubere Übergabe (Transition) inkl. Wissenstransfer und Klärung von Betriebsverantwortlichkeiten.
DevOps-Praktiken [Rahmenwerke] 1
✌️ Multi Welche der folgenden gehören zu typischen DevOps-nahen Praktiken? (Mehrfachauswahl)
Continuous Integration
Continuous Delivery
Site Reliability Engineering
Jährliche Großreleases ohne Zwischenschritte
ITIL-Governance mit DevOps-Tempo [Rahmenwerke] 1
✍️ Offen Wie könnte ein Unternehmen Change-Enablement-Governance so gestalten, dass sie das hohe Tempo von DevOps/CI-CD nicht ausbremst?
Musterantwort: z.B. durch Standard-Changes für risikoarme, wiederkehrende automatisierte Deployments und nur für risikoreiche Änderungen einen vollständigen Prüfprozess.
Framework-Kombination begründen [Rahmenwerke] 1
✍️ Offen Begründe, warum es sinnvoller sein kann, ITIL mit einem anderen Rahmenwerk zu kombinieren, statt sich auf eines allein zu verlassen.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte erkennen, dass verschiedene Rahmenwerke unterschiedliche Schwerpunkte abdecken (z.B. ITIL: laufender Betrieb, PRINCE2: Projektsteuerung, DevOps: Liefertempo) und sich sinnvoll ergänzen statt konkurrieren.
Produkt- & Servicelebenszyklus
Übersicht [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Aus wie vielen Stufen besteht der Produkt- und Servicelebenszyklus in ITIL Foundation (Version 5)?
Acht
Sechs
Fünf
Zehn
Acht Stufen: Discover, Design, Acquire, Build, Transition, Operate, Deliver, Support.
Merksatz:
Denke an eine perfekte Wabe mit 6 Ecken – so wie die Bienen fleißig Honig produzieren, durchläuft jedes ITIL-Produkt genau sechs Lebenszyklus-Stufen von der Idee bis zur Einstellung.

Acht: Zu viele Stufen; dies verwechselt den schlanken Service-Lebenszyklus mit den detaillierten ITIL-Praktiken.
Fünf: Das ist veraltetes Wissen; die fünf Kernpublikationen gehörten zur alten ITIL V3-Struktur.
  • Zehn: Viel zu komplex; eine zweistellige Zahl würde den agilen und flexiblen Fluss moderner ITIL-Prozesse blockieren.
Discover [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Was ist der Kernzweck der Stufe "Discover"?
Bedarf und Chancen erkennen, bevor eine Lösung konzipiert wird
Die technische Entwicklung abschließen
Den Livebetrieb überwachen
Support-Tickets bearbeiten
Bedarf, Chancen und Anforderungen im Markt/Unternehmen erkennen, bevor eine Lösung entsteht.
Design [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Was passiert in der Stufe "Design"?
Konzeption der Lösung unter Berücksichtigung aller relevanten Dimensionen
Ausschließlich Marktforschung
Der Abbau eines nicht mehr genutzten Service
Die Rechnungsstellung an Kunden
Eine Lösung wird konzipiert, unter Berücksichtigung aller vier Dimensionen.
Acquire und Build [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Was unterscheidet "Acquire" von "Build" innerhalb dieser gemeinsamen Stufe?
Acquire steht für Beschaffung/Einkauf, Build für Eigenentwicklung
Beide Begriffe sind vollständig identisch
Acquire betrifft nur Personal, Build nur Software
Build findet immer vor Acquire statt
Acquire = Beschaffung von außen, Build = Eigenentwicklung.
Transition [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Was ist der Zweck der Stufe "Transition"?
Den kontrollierten Übergang in den Produktivbetrieb sicherstellen
Ausschließlich die erste Marktanalyse
Die endgültige Stilllegung eines Service
Die jährliche Budgetplanung
Der kontrollierte Übergang einer Lösung in den Produktivbetrieb.
Operate [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Was steht im Mittelpunkt der Stufe "Operate"?
Der laufende, tägliche Betrieb
Die erstmalige Konzeption
Die Marktbeobachtung vor Projektstart
Die vertragliche Ausschreibung
Der laufende, tägliche Betrieb des Produkts/Service.
Deliver und Support [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Was ist der Kern von "Deliver und Support"?
Bereitstellung an Nutzer:innen und deren Unterstützung
Ausschließlich die technische Architektur
Die Stilllegung veralteter Komponenten
Die reine Marktanalyse
Bereitstellung an die Nutzer sowie deren Unterstützung, um vereinbarte Leistungen sicherzustellen.
Iteratives Vorgehen [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Wie werden die 8 Stufen des Lebenszyklus in der Praxis durchlaufen?
Iterativ und nicht-linear, Wert kann in jeder Stufe entstehen
Immer streng sequenziell von Stufe 1 bis 8
Nur die ersten vier Stufen sind für Foundation überhaupt relevant
Rückwärts, von Support zu Discover
Iterativ und nicht-linear, je nach Bedarf, nicht zwingend streng sequenziell.
Wertschöpfung im Lebenszyklus [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Kann Wertschöpfung bereits in frühen Stufen wie "Discover" entstehen, obwohl noch kein fertiges Produkt existiert?
Ja, z.B. durch wertvolle Erkenntnisse, die spätere Fehlentscheidungen vermeiden
Nein, Wert entsteht ausschließlich in "Operate"
Nein, Wert entsteht ausschließlich in "Deliver und Support"
Nein, Wert entsteht erst nach vollständigem Abschluss aller 8 Stufen
Ja — z.B. durch gewonnene Erkenntnisse, die Fehlinvestitionen vermeiden.
Vergleich zu ITIL 4 [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Was ist ein struktureller Unterschied des Lebenszyklus in Version 5 gegenüber der Service Value Chain in ITIL 4?
Version 5 nutzt 8 Lebenszyklus-Stufen statt der 6 Service-Value-Chain-Aktivitäten aus ITIL 4
Es gibt keinerlei Unterschied
ITIL 4 hatte mehr Stufen als Version 5
Version 5 verzichtet komplett auf einen Lebenszyklus-Gedanken
V5 nutzt 8 Stufen statt der 6 Aktivitäten der ITIL-4 Service Value Chain.
Support [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Warum ist "Support" als eigenständiger Teil der letzten Stufe wichtig?
Weil Nutzer:innen bei Problemen Unterstützung brauchen, damit der vereinbarte Wert tatsächlich realisiert wird
Weil Support ausschließlich vor dem Livegang stattfindet
Weil Support identisch mit Design ist
Weil Support nur bei Hardware-Produkten relevant ist
Support stellt sicher, dass Nutzer:innen bei Problemen begleitet werden, damit vereinbarter Wert tatsächlich ankommt.
Stufenreihenfolge [Lebenszyklus] 1
✌️ Multi Welche der folgenden gehören zu den 8 Stufen des Produkt- und Servicelebenszyklus? (Mehrfachauswahl)
Discover
Transition
Governance
Deliver und Support
Nicht-lineares Vorgehen [Lebenszyklus] 1
✍️ Offen Erkläre an einem Beispiel, wie ein Team von "Operate" zurück zu "Design" springen könnte, ohne dass das ein Rückschritt ist.
Musterantwort: z.B. Während des laufenden Betriebs (Operate) fällt auf, dass eine Funktion die Nutzer:innen nicht wie gedacht unterstützt — das Team geht zurück zu Design, um die Lösung anzupassen, was iteratives statt lineares Arbeiten zeigt.
Discover vs. Design [Lebenszyklus] 1
✍️ Offen Worin unterscheidet sich "Discover" inhaltlich von "Design", auch wenn beide früh im Lebenszyklus liegen?
Musterantwort: Discover klärt, OB und WARUM ein Bedarf/eine Chance besteht (Bedarfserkennung), Design klärt WIE die konkrete Lösung dafür aussehen soll (Konzeption).
Startpunkt des Lebenszyklus [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Muss der Lebenszyklus zwingend bei "Discover" beginnen?
Nein, durch das iterative Vorgehen kann an unterschiedlichen Stufen eingestiegen werden
Ja, jeder Durchlauf muss zwingend bei Discover beginnen
Ja, aber nur bei komplett neuen Produkten
Nein, er beginnt immer bei Operate
Nein — durch die iterative, nicht-lineare Natur kann ein Team an jeder passenden Stufe einsteigen.
Feedback-Schleifen [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Wie werden Erkenntnisse aus "Operate" typischerweise genutzt?
Als Feedback zurück in frühere Stufen wie Design, um zu verbessern
Sie werden grundsätzlich nicht weiterverwendet
Sie fließen ausschließlich in die Rechnungsstellung
Sie betreffen nur zukünftige, komplett neue Produkte
Sie fließen als Feedback zurück in frühere Stufen wie Design, um die Lösung zu verbessern.
Acquire vs. Build Entscheidung [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Wovon hängt typischerweise ab, ob eine Organisation "Acquire" oder "Build" wählt?
Von Kosten, Kompetenzen, Zeitrahmen und strategischer Bedeutung
Ausschließlich vom Zufallsprinzip
Build ist laut ITIL immer die bessere Wahl
Acquire ist laut ITIL immer verboten
Von Faktoren wie Kosten, verfügbaren Kompetenzen, Zeitrahmen und strategischer Bedeutung der Komponente.
Transition und Risiko [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Warum ist die Stufe "Transition" besonders risikobehaftet?
Weil eine neue/geänderte Lösung erstmals auf die Produktivumgebung trifft
Weil in dieser Stufe keine Tests stattfinden dürfen
Weil diese Stufe laut ITIL optional ist
Risiko ist in dieser Stufe geringer als in allen anderen
Weil hier eine neue/geänderte Lösung erstmals auf die Produktivumgebung trifft — Fehler wirken sich direkt auf den Betrieb aus.
Support als Werttreiber [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Wie trägt "Support" konkret zur Wertschöpfung bei, auch wenn die eigentliche Lösung schon fertig ist?
Er stellt sicher, dass Nutzer:innen den vollen Wert tatsächlich realisieren können
Support hat laut ITIL keinen Einfluss auf Wertschöpfung
Support ersetzt die Notwendigkeit von gutem Design
Support ist nur für interne Mitarbeitende relevant
Guter Support stellt sicher, dass Nutzer:innen den vollen Wert tatsächlich realisieren können, statt an Hürden zu scheitern.
Lebenszyklus und Wertströme [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Kann ein einzelner Wertstrom mehrere Lebenszyklusstufen gleichzeitig berühren?
Ja, ein Wertstrom kombiniert oft mehrere Stufen
Nein, ein Wertstrom entspricht immer genau einer Stufe
Nein, Wertströme und Lebenszyklus sind unabhängig
Nur bei sehr kleinen Organisationen möglich
Ja, ein Wertstrom kombiniert oft mehrere Stufen zu einem Ende-zu-Ende-Ablauf.
Design-Stufe und alle Dimensionen [Lebenszyklus] 1
☝️ Single Warum sollten in der Stufe "Design" alle vier Dimensionen berücksichtigt werden?
Weil eine nur technisch gute, aber z.B. organisatorisch nicht tragfähige Lösung scheitern kann
Weil das gesetzlich für jede Software vorgeschrieben ist
Weil Design ausschließlich die Dimension Technologie betrifft
Dimensionen spielen in der Design-Stufe keine Rolle
Weil eine Lösung, die nur technisch gut, aber z.B. organisatorisch nicht tragfähig ist, in der Praxis scheitern kann.
Reihenfolge kann variieren [Lebenszyklus] 1
✌️ Multi Welche Aussagen zum iterativen Charakter des Lebenszyklus sind zutreffend? (Mehrfachauswahl)
Stufen können übersprungen werden, wenn sinnvoll
Ein Team kann zwischen Stufen hin- und herspringen
Jede Stufe wird in der Praxis genau einmal durchlaufen
Wert kann bereits vor Projektende entstehen
Eigenes Lebenszyklus-Beispiel [Lebenszyklus] 1
✍️ Offen Wähle ein eigenes (fiktives oder reales) Produkt und ordne kurz zu, was in jeder der 8 Stufen konkret passieren würde.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte für jede der 8 Stufen eine konkrete, plausible Aktivität nennen, bezogen auf das gewählte Produkt.
Wann zurück zu Design? [Lebenszyklus] 1
✍️ Offen Nenne zwei konkrete Signale aus dem laufenden Betrieb (Operate/Support), die ein Team veranlassen sollten, zurück zur Design-Stufe zu gehen.
Musterantwort: z.B. wiederkehrende Beschwerden zu einer bestimmten Funktion; deutlich höhere Supportkosten als erwartet, die auf ein strukturelles Designproblem hindeuten.
Wertströme
Begriff Wertstrom [Wertströme] 2
☝️ Single Wie ist ein "Wertstrom" (Value Stream) definiert?
Eine Abfolge von Schritten, mit denen eine Organisation Wert für Konsumenten schafft und liefert
Ein einzelner isolierter Arbeitsschritt ohne Kontext
Ein rein finanzielles Reporting-Instrument
Ein Synonym für "Prozess" ohne inhaltlichen Unterschied
Eine Abfolge von Schritten, mit denen eine Organisation Produkte/Services für Konsumenten schafft und liefert.
☝️ Single Wie ist ein "Wertstrom" (Value Stream) definiert?
Eine Abfolge von Schritten, mit denen eine Organisation Wert für Konsumenten schafft und liefert
Ein einzelner isolierter Arbeitsschritt ohne Kontext
Ein rein finanzielles Reporting-Instrument
Ein Synonym für "Prozess" ohne inhaltlichen Unterschied
Eine Abfolge von Schritten, mit denen eine Organisation Produkte/Services für Konsumenten schafft und liefert.
Hauptwertstrom [Wertströme] 2
☝️ Single Was zeichnet einen "Hauptwertstrom" aus?
Er schafft direkt Wert für externe Stakeholder
Er ist ausschließlich intern und ohne Kundenbezug
Er existiert nur in der IT-Abteilung
Er ist identisch mit einem unterstützenden Wertstrom
Er schafft direkt Wert für externe Stakeholder/Konsumenten.
☝️ Single Was zeichnet einen "Hauptwertstrom" aus?
Er schafft direkt Wert für externe Stakeholder
Er ist ausschließlich intern und ohne Kundenbezug
Er existiert nur in der IT-Abteilung
Er ist identisch mit einem unterstützenden Wertstrom
Er schafft direkt Wert für externe Stakeholder/Konsumenten.
Wertstrom vs. Practice [Wertströme] 1
☝️ Single Wie unterscheidet sich ein Wertstrom grundsätzlich von einer einzelnen Practice?
Ein Wertstrom ist ein Ende-zu-Ende-Ablauf, der mehrere Practices kombinieren kann
Beide Begriffe sind exakt identisch
Eine Practice ist immer umfassender als ein Wertstrom
Wertströme existieren unabhängig von jeder Practice
Ein Wertstrom ist ein Ende-zu-Ende-Ablauf, der typischerweise mehrere Practices kombiniert.
Engpässe erkennen [Wertströme] 1
☝️ Single Wofür ist Value Stream Mapping besonders nützlich, abgesehen von der reinen Visualisierung?
Um Engpässe, Wartezeiten und nicht-wertschöpfende Schritte zu erkennen
Ausschließlich zur Erstellung von Organigrammen
Ausschließlich zur Budgetplanung
Es hat keinen praktischen Nutzen über die Visualisierung hinaus
Um Engpässe, Wartezeiten und nicht-wertschöpfende Schritte im Ablauf zu identifizieren.
Wertstrom über Abteilungsgrenzen [Wertströme] 1
☝️ Single Warum überschreitet ein typischer Hauptwertstrom oft mehrere Abteilungsgrenzen?
Weil Wertschöpfung meist mehrere Funktionen/Abteilungen einbindet
Weil Abteilungsgrenzen laut ITIL abgeschafft werden sollen
Wertströme bleiben laut Definition immer innerhalb einer Abteilung
Das ist nur bei sehr großen Konzernen der Fall
Weil die Wertschöpfung für den externen Konsumenten meist mehrere Funktionen (z.B. Vertrieb, Entwicklung, Support) einbindet.
Wertstrom-Optimierung [Wertströme] 1
☝️ Single Welches Guiding Principle passt besonders gut zur Optimierung eines Wertstroms?
Optimieren und automatisieren
Keep it simple ausschließlich
Start where you are ausschließlich
Kollaboration ausschließlich
Optimize and automate — nachdem der Wertstrom verstanden und optimiert ist, kann automatisiert werden.
Merkmale von Wertströmen [Wertströme] 1
✌️ Multi Welche Aussagen zu Wertströmen treffen zu? (Mehrfachauswahl)
Ein Wertstrom besteht aus einer Abfolge von Schritten
Hauptwertströme schaffen direkten externen Wert
Unterstützende Wertströme sind für die Organisation ohne Bedeutung
Value Stream Mapping macht Engpässe sichtbar
Engpass im eigenen Wertstrom finden [Wertströme] 1
✍️ Offen Beschreibe einen konkreten Engpass oder Wartepunkt in einem Wertstrom aus deinem beruflichen Umfeld und einen möglichen Verbesserungsansatz.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte einen konkreten Engpass benennen (z.B. lange Wartezeit auf Freigabe) und einen plausiblen Lösungsansatz vorschlagen (z.B. Delegation von Standard-Freigaben).
Value Stream Mapping durchführen [Wertströme] 1
✍️ Offen Beschreibe stichpunktartig, wie du ein Value Stream Mapping für einen selbst gewählten Ablauf durchführen würdest.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte grob enthalten: Start-/Endpunkt festlegen, alle Schritte erfassen, Zeiten/Übergaben markieren, Engpässe identifizieren, Verbesserungen ableiten.
Wichtige ITIL-Begriffe
Servicebegriff [Begriffe] 1
☝️ Single Was ist laut ITIL die Kerndefinition eines "Service"?
Ein Mittel, das Wertschöpfung ermöglicht, indem gewünschte Ergebnisse ohne Übernahme spezifischer Kosten/Risiken durch den Kunden ermöglicht werden
Ein physisches Produkt, das an den Kunden verkauft wird
Eine einmalige technische Dienstleistung ohne laufende Verantwortung
Ein Vertrag zwischen zwei IT-Abteilungen
Ein Service ermöglicht Wertschöpfung, ohne dass der Kunde bestimmte Kosten und Risiken selbst tragen muss.
Produktbegriff [Begriffe] 1
☝️ Single Wie ist ein "Produkt" im ITIL-Sinne definiert?
Eine Konfiguration der Ressourcen einer Organisation, die für einen Kunden Wert schaffen kann
Ausschließlich Software, die verkauft wird
Ein Synonym für "Service"
Ein internes Dokument zur Leistungsbeschreibung
Produkt = Konfiguration von Ressourcen einer Organisation, die für Kunden Wert schaffen kann.
Serviceangebot [Begriffe] 1
☝️ Single Was umfasst ein "Serviceangebot" (Service Offering)?
Eine Beschreibung eines oder mehrerer Services, ggf. inkl. Waren, Ressourcenzugang und Service-Aktionen
Ausschließlich der Preis eines Services
Nur die technische Spezifikation eines Produkts
Der Vertrag zwischen zwei Lieferanten
Ein Serviceangebot kann Waren, Zugang zu Ressourcen und Service-Aktionen umfassen.
Output vs. Outcome [Begriffe] 1
☝️ Single Worin unterscheiden sich "Output" und "Outcome"?
Output ist ein greifbares/nicht-greifbares Zwischenergebnis, Outcome das dadurch ermöglichte Ergebnis für einen Stakeholder
Output und Outcome sind Synonyme
Outcome ist immer finanzieller Natur, Output nie
Output entsteht nur in der Design-Phase
Output ist das greifbare Ergebnis einer Aktivität, Outcome das dadurch ermöglichte Resultat für einen Stakeholder.
Utility [Begriffe] 1
☝️ Single Was beschreibt der Begriff "Utility" (Nutzen/Funktionalität)?
Die Funktionalität eines Service, die ihn für den vorgesehenen Zweck geeignet macht ("fit for purpose")
Die Zusicherung, dass ein Service verfügbar und sicher ist
Die Kundenzufriedenheit mit dem Service
Der finanzielle Wert eines Service
Utility = "fit for purpose", die Funktionalität, die einen Service für den vorgesehenen Zweck geeignet macht.
Warranty [Begriffe] 1
☝️ Single Was beschreibt der Begriff "Warranty" (Zusicherung)?
Die Zusicherung, dass ein Produkt/Service den vereinbarten Anforderungen entspricht ("fit for use")
Die grundsätzliche Funktionalität eines Service
Eine gesetzliche Garantiezeit für Software
Die Kundenerwartung an den Preis
Warranty = "fit for use", z.B. Verfügbarkeit, Kapazität, Sicherheit, Kontinuität wie vereinbart.
Utility vs. Warranty [Begriffe] 1
☝️ Single Ein Onlineshop ist zwar funktional voll nutzbar, fällt aber regelmäßig für Stunden aus. Welche Eigenschaft fehlt ihm primär?
Warranty — die Verfügbarkeit als vereinbarte Eigenschaft ist nicht gegeben
Utility — die Funktionalität fehlt komplett
Value — der Shop hat gar keinen Wert
Cost — der Shop ist zu teuer
Häufige Ausfälle betreffen die Verfügbarkeit — ein Warranty-Aspekt, nicht die Funktionalität (Utility).
Value [Begriffe] 1
☝️ Single Wie wird "Value" (Wert) im ITIL-Kontext grundsätzlich verstanden?
Als wahrgenommener Nutzen, Bedeutung oder Wichtigkeit — subjektiv und ko-kreiert
Als objektiv festgelegter Geldbetrag im Vertrag
Ausschließlich als Kosteneinsparung
Als reine Zufriedenheitsbewertung im Kundensupport
Wert ist subjektiv/wahrgenommen und entsteht durch Zusammenarbeit der Beteiligten (Wert-Co-Kreation).
Kosten und Risiko [Begriffe] 1
☝️ Single Warum sind "Cost" (Kosten) und "Risk" (Risiko) für das Verständnis von Wert wichtig?
Ein Kernnutzen von Services ist, dem Kunden bestimmte Kosten und Risiken abzunehmen
Kosten und Risiko spielen in ITIL keine Rolle
Nur der Service-Provider trägt jemals Risiko, nie der Kunde
Kosten sind identisch mit dem Preis eines Service
Wert entsteht auch dadurch, dass der Service-Provider dem Kunden bestimmte Kosten/Risiken abnimmt.
Servicebeziehung [Begriffe] 1
☝️ Single Was umfasst eine "Servicebeziehung" (Service Relationship)?
Die Zusammenarbeit zwischen Service-Provider und -Konsument: Bereitstellung, Nutzung und Beziehungsmanagement
Ausschließlich der unterschriebene Vertrag
Nur die technische Schnittstelle zwischen zwei Systemen
Die private Beziehung zwischen zwei Mitarbeitenden
Servicebeziehung = Zusammenarbeit zwischen Provider und Konsument über Bereitstellung, Nutzung und Beziehungsmanagement.
Rollen: Konsument [Begriffe] 1
☝️ Single Welche drei Rollen können innerhalb eines "Service-Konsumenten" unterschieden werden?
Kundschaft, Anwender:innen, Sponsor
Provider, Lieferant, Partner
Administrator, Entwickler:in, Tester:in
Vorstand, Abteilungsleitung, Sachbearbeitung
Kundschaft (definiert Anforderungen), Anwender:innen (nutzen den Service), Sponsor (finanziert).
Sponsor [Begriffe] 1
☝️ Single Welche Rolle beschreibt der Begriff "Sponsor" im ITIL-Sprachgebrauch?
Die Person/Organisation, die das Budget für den Servicekonsum bereitstellt
Wer den Service täglich operativ nutzt
Der externe Anbieter des Service
Wer die Prüfungsordnung eines Zertifikats festlegt
Der Sponsor stellt das Budget für den Servicekonsum bereit.
SLA [Begriffe] 1
☝️ Single Wofür steht die Abkürzung SLA und wofür wird sie genutzt?
Service Level Agreement — dokumentierte Vereinbarung über zu erbringende Leistungsziele
Service Logic Architecture — technische Systemarchitektur
System Level Authorization — Zugriffsrechteverwaltung
Standard Legal Agreement — allgemeiner Rechtsvertrag
SLA = Service Level Agreement, dokumentiert vereinbarte Leistungsziele zwischen Provider und Konsument.
Servicemanagement [Begriffe] 1
☝️ Single Wie definiert ITIL "Service Management" als Begriff?
Ein Satz spezialisierter organisatorischer Fähigkeiten, um Wert durch Services zu ermöglichen
Ausschließlich die IT-Abteilung eines Unternehmens
Ein Synonym für Projektmanagement
Eine Software zur Ticketverwaltung
Service Management = spezialisierte organisatorische Fähigkeiten zur Wertschöpfung durch Services.
Best Practice [Begriffe] 1
☝️ Single Was versteht ITIL unter "Best Practice"?
Bewährte, in der Praxis über Organisationen hinweg erprobte Vorgehensweisen
Eine gesetzlich vorgeschriebene Methode
Die teuerste verfügbare Lösung
Eine rein theoretische, unerprobte Idee
Bewährte Vorgehensweisen, die sich in der Praxis über mehrere Organisationen hinweg als wirksam erwiesen haben.
Nachhaltigkeit [Begriffe] 1
☝️ Single Welche Rolle spielt "Nachhaltigkeit" in ITIL Foundation (Version 5)?
Sie wird als eigener Aspekt bei Gestaltung und Bewertung von Produkten/Services stärker betont
Sie spielt in ITIL keine Rolle
Sie ersetzt vollständig den Begriff "Value"
Sie betrifft ausschließlich die Hardware-Beschaffung
Nachhaltigkeit ist als eigenständiger Aspekt bei der Servicegestaltung/-bewertung stärker verankert als zuvor.
User Experience [Begriffe] 1
☝️ Single Warum wird "User Experience" (UX) in Version 5 stärker betont als zuvor?
Weil das subjektive Nutzungserlebnis zunehmend als eigener Werttreiber verstanden wird
Weil UX identisch mit Warranty ist
Weil UX nur für Consumer-Apps relevant ist, nicht für Business-Services
Weil UX ausschließlich vom Sponsor bewertet wird
UX rückt das subjektive Erlebnis der Nutzenden stärker in den Fokus, ergänzend zu reiner Funktionserfüllung.
Digitale Produkte und Services [Begriffe] 1
☝️ Single Was ist eine zentrale Neuerung im "Management digitaler Produkte und Services" gegenüber klassischem IT-Servicemanagement?
Ein stärkerer Fokus auf Produktdenken über den gesamten Lebenszyklus statt nur auf Servicebereitstellung
Der vollständige Verzicht auf den Servicebegriff
Die Abschaffung von SLAs
Der ausschließliche Fokus auf interne IT-Kunden
Der Fokus verschiebt sich von reiner Servicebereitstellung hin zu Produktdenken über den gesamten Lebenszyklus.
Service Provider [Begriffe] 1
☝️ Single Was ist die Kernaufgabe eines "Service Providers"?
Services bereitstellen, die dem Konsumenten Wert ermöglichen
Ausschließlich Hardware verkaufen
Nur interne Audits durchführen
Verträge zwischen zwei Kunden vermitteln
Ein Service Provider stellt Services bereit, die dem Konsumenten Wert schaffen.
Rollen im Wertschöpfungsnetzwerk [Begriffe] 1
✌️ Multi Welche der folgenden Aussagen zu Konsumentenrollen treffen zu? (Mehrfachauswahl)
Die Kundschaft definiert Anforderungen an den Service
Anwender:innen nutzen den Service im Alltag
Der Sponsor finanziert den Servicekonsum
Alle drei Rollen müssen zwingend von unterschiedlichen Personen wahrgenommen werden
Kundschaft, Anwender:innen und Sponsor sind die drei möglichen (teils überlappenden) Konsumentenrollen.
Utility und Warranty kombiniert [Begriffe] 1
✍️ Offen Erkläre anhand eines eigenen Beispiels, warum ein Service sowohl Utility als auch Warranty braucht, um echten Wert zu schaffen.
Musterantwort: z.B. Ein Buchungssystem hat Utility (kann Buchungen verarbeiten) — ohne Warranty (Verfügbarkeit, Sicherheit) wäre es trotzdem wertlos, wenn es ständig ausfällt oder Daten verliert. Beide Eigenschaften zusammen ergeben "fit for purpose and fit for use".
Wert als Ko-Kreation [Begriffe] 1
✍️ Offen Was bedeutet es, dass Wert laut ITIL "ko-kreiert" wird, statt einseitig vom Provider geliefert zu werden?
Musterantwort: z.B. Wert entsteht im Zusammenspiel: der Provider stellt den Service bereit, aber der Konsument muss ihn aktiv und richtig nutzen, damit tatsächlich Nutzen entsteht — beide Seiten tragen zur Wertschöpfung bei.
Service Offering vs. Service [Begriffe] 1
☝️ Single Kann ein einzelner Service Teil mehrerer unterschiedlicher Serviceangebote sein?
Ja, derselbe Service kann Bestandteil unterschiedlicher Serviceangebote sein
Nein, jeder Service gehört immer zu genau einem Angebot
Nein, Services und Serviceangebote sind identisch
Nur bei physischen Produkten möglich
Ja — ein Service kann in verschiedenen Kombinationen/Preismodellen als Teil verschiedener Angebote auftreten.
Output-Beispiel [Begriffe] 1
☝️ Single Welches der folgenden ist ein Beispiel für einen "Output" (nicht Outcome)?
Ein fertiggestellter Analysebericht
Die dadurch ermöglichte bessere Geschäftsentscheidung
Die langfristige Kundenzufriedenheit
Der gestiegene Marktanteil
Ein erstellter Bericht ist ein greifbares Zwischenergebnis (Output); die dadurch ermöglichte bessere Entscheidung wäre der Outcome.
Kosten für Provider vs. Konsument [Begriffe] 1
☝️ Single Können sowohl Service-Provider als auch Service-Konsument eigene Kosten im Rahmen einer Servicebeziehung haben?
Ja, beide Seiten haben jeweils eigene Kosten
Nein, nur der Provider hat Kosten
Nein, nur der Konsument hat Kosten
Kosten entstehen laut ITIL nur bei physischen Produkten
Ja — beide Seiten tragen typischerweise Kosten (Bereitstellung bzw. Nutzung).
Risiko-Transfer [Begriffe] 1
☝️ Single Was bedeutet es, wenn ein Service "Risiko abnimmt" statt es zu "eliminieren"?
Das Risiko wird reduziert oder verlagert, aber nicht zwingend vollständig beseitigt
Risiko verschwindet dadurch immer vollständig
Der Konsument trägt dadurch automatisch mehr Risiko
Risikoabnahme ist laut ITIL kein relevantes Konzept
Viele Services reduzieren oder verlagern Risiko, beseitigen es aber nicht vollständig.
Anwender:in vs. Kundschaft [Begriffe] 1
☝️ Single Können Anwender:in und Kundschaft dieselbe Person sein?
Ja, das ist möglich, muss aber nicht zwingend so sein
Nein, das schließt sich laut ITIL-Definition immer aus
Nein, Anwender:innen sind immer Mitarbeitende des Providers
Ja, aber nur bei digitalen Services
Ja, in vielen Fällen (z.B. Privatkunden) sind Kundschaft und Anwender:in identisch — bei Unternehmen oft getrennt.
Servicequalität [Begriffe] 1
☝️ Single Woran wird "Servicequalität" typischerweise festgemacht?
An der Erfüllung vereinbarter Anforderungen aus Stakeholder-Sicht
Ausschließlich am technischen Aufwand der Bereitstellung
Ausschließlich am Preis des Service
An der Anzahl eingesetzter Mitarbeitender
An der Erfüllung vereinbarter Anforderungen (Utility und Warranty gemeinsam) aus Sicht der Stakeholder.
SLA-Inhalt [Begriffe] 1
☝️ Single Was gehört typischerweise NICHT in ein Service Level Agreement?
Interne technische Implementierungsdetails der Umsetzung
Vereinbarte Verfügbarkeitsziele
Reaktionszeiten bei Störungen
Verantwortlichkeiten beider Vertragsparteien
Interne technische Implementierungsdetails sind kein SLA-Bestandteil — SLAs beschreiben vereinbarte Leistungsziele, nicht die interne Umsetzung.
Produkt vs. Serviceangebot [Begriffe] 1
☝️ Single Wie verhalten sich "Produkt" und "Serviceangebot" zueinander?
Ein Serviceangebot basiert auf einem oder mehreren Produkten
Ein Produkt basiert immer auf mehreren Serviceangeboten
Beide Begriffe sind komplett identisch
Produkte existieren laut ITIL nur im Einzelhandel
Ein Serviceangebot basiert auf einem oder mehreren Produkten.
Warranty-Dimensionen [Begriffe] 1
☝️ Single Welche der folgenden gehört typischerweise zu den Warranty-Aspekten eines Service?
Verfügbarkeit
Funktionsumfang
Bedienfreundlichkeit
Marktpreis
Verfügbarkeit ist ein klassischer Warranty-Aspekt (fit for use).
Nutzen ohne Eigentum [Begriffe] 1
☝️ Single Warum ist es für viele Konsumenten attraktiv, einen Service zu nutzen statt das zugrunde liegende Produkt selbst zu besitzen?
Weil Kosten und Risiken des Eigentums beim Provider verbleiben können
Weil Services immer günstiger sind als Eigentum
Weil Eigentum laut ITIL grundsätzlich verboten ist
Das ist kein relevanter Aspekt von Servicedenken
Der Konsument profitiert vom Nutzen, ohne die vollen Kosten/Risiken des Eigentums (z.B. Wartung, Investition) zu tragen.
Rolle: Kundschaft [Begriffe] 1
☝️ Single Was ist die Kernaufgabe der Rolle "Kundschaft" (Customer)?
Anforderungen an den Service definieren und für Ergebnisse verantwortlich sein
Ausschließlich das Budget bereitstellen
Ausschließlich den Service technisch betreiben
Ausschließlich Supportanfragen bearbeiten
Sie definiert Anforderungen an den Service und ist für dessen Ergebnisse verantwortlich.
Digitale Transformation [Begriffe] 1
☝️ Single Was unterscheidet "digitale Transformation" von reiner "IT-Modernisierung"?
Sie verändert Geschäftsmodelle und Prozesse grundlegend, nicht nur die Technik
Beide Begriffe sind exakt identisch
Digitale Transformation betrifft nur die Serverlandschaft
IT-Modernisierung ist immer umfassender als digitale Transformation
Digitale Transformation verändert Geschäftsmodelle/Prozesse grundlegend, nicht nur die eingesetzte Technik.
Nachhaltigkeit als Anforderung [Begriffe] 1
☝️ Single Wie kann Nachhaltigkeit konkret in eine Serviceanforderung einfließen?
Z.B. als Vorgabe zu Energieverbrauch oder CO2-Fußabdruck
Nachhaltigkeit kann laut ITIL nie Teil einer Anforderung sein
Nur als freiwillige Marketingaussage ohne Vertragsbezug
Ausschließlich bei Hardware-Produkten relevant
Z.B. als Vorgabe zu Energieverbrauch oder CO2-Fußabdruck bei der Servicebereitstellung.
Elemente eines Serviceangebots [Begriffe] 1
✌️ Multi Welche Elemente kann ein Serviceangebot laut ITIL umfassen? (Mehrfachauswahl)
Waren (Goods)
Zugang zu Ressourcen
Service-Aktionen
Ausschließlich Software-Lizenzen
Warranty-Aspekte [Begriffe] 1
✌️ Multi Welche der folgenden gehören typischerweise zu Warranty-Aspekten? (Mehrfachauswahl)
Verfügbarkeit
Kapazität
Sicherheit
Grundfunktionalität (Utility)
Serviceprovider-Rollen [Begriffe] 1
☝️ Single Kann eine Organisation gleichzeitig Service-Provider und Service-Konsument sein (für unterschiedliche Services)?
Ja, das ist je nach betrachtetem Service möglich
Nein, eine Organisation kann laut ITIL nur eine Rolle einnehmen
Nein, das gilt nur für IT-Abteilungen
Nur bei staatlichen Organisationen möglich
Ja — eine Organisation kann in Bezug auf Service A Provider und in Bezug auf Service B Konsument sein.
Best Practice vs. Standard [Begriffe] 1
☝️ Single Worin unterscheidet sich eine "Best Practice" grundsätzlich von einem verpflichtenden "Standard"?
Best Practices sind Empfehlungen, Standards meist verbindlich vorgeschrieben
Beide Begriffe sind gesetzlich exakt gleichbedeutend
Standards sind immer freiwillig, Best Practices verpflichtend
Best Practices gelten nur für kleine Unternehmen
Best Practices sind empfohlene, bewährte Ansätze — Standards sind meist verbindlich vorgeschrieben.
Servicebeziehung eigenständig erklären [Begriffe] 1
✍️ Offen Beschreibe an einem selbst gewählten Beispiel eine vollständige Servicebeziehung inkl. Bereitstellung, Nutzung und Beziehungsmanagement.
Musterantwort: Individuelle Antwort — sollte konkret benennen, wer Provider und Konsument ist, wie der Service bereitgestellt/genutzt wird, und wie die Beziehung gepflegt wird (z.B. regelmäßige Reviews).
Utility/Warranty im Alltag [Begriffe] 1
✍️ Offen Finde ein eigenes Alltagsbeispiel (nicht IT) für Utility und Warranty und ordne es korrekt zu.
Musterantwort: z.B. Ein Regenschirm: Utility = schützt vor Regen (Funktionalität); Warranty = hält auch bei starkem Wind, ohne kaputtzugehen (Zuverlässigkeit/Robustheit).
Kosten und Risiko im eigenen Umfeld [Begriffe] 1
✍️ Offen Nenne einen Service aus deinem Alltag, bei dem dir bewusst Kosten oder Risiko abgenommen werden, statt dass du sie selbst trägst.
Musterantwort: Individuelle Antwort — z.B. Cloud-Speicher: Risiko von Datenverlust durch Hardware-Ausfall wird vom Anbieter getragen, nicht vom Nutzer selbst.
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